Kein Fleisch ist auch keine Lösung.

Posted on December 13, 2011

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Nur schnell der Vollständigkeit halber: Mein vegetarischer Monat ist grandios gescheitert, und zwar daran, dass ich mein Schulfrühstück vergessen hatte. Ich habe mir dann einen Nudelauflauf gekauft, von dem mir zu spät auffiel, dass da Schinken drin ist – den ich dann doch zu faul war, rauszusortieren.
Deshalb das Fazit also schon nach circa einer Woche fleischlos: Natürlich gab es Momente, in denen ich ein wenig neidisch auf den Teller meiner Schwester geschielt habe. Offen gestanden waren die auch nicht wirklich selten. Aber so wirklich vermisst habe ich das Fleisch tatsächlich gar nicht; jedenfalls nicht so sehr dass ich jetzt gesagt hätte “Ich brauch jetzt unbedingt ein Steak, sonst werd ich wahnsinnig!!!” oder so. Ich habe dann eben was anderes gegessen, was auch völlig okay war. Wäre der Zwischenfall mit dem Auflauf nicht gewesen, hätte ich dem Monat sicherlich auch durchgehalten, davon bin ich überzeugt. Allerdings bin ich auch irgendwie froh, das Experiment abgebrochen zu haben, weil eine Freundin das auch mal gemacht hat und hinterher Eisenmangel hatte. Klar kann man sich auch ohne Fleisch eisenreich ernähren, aber das bedürfte einer genaueren Recherche, die ich leider vorher nicht betrieben habe.
Deshalb: To be repeated. Aber: So gar kein Fleisch ist auch nicht das Wahre.

Posted in: Alltagszeugs