2011 – ein Jahr voll #ORRR und #hach.

Posted on December 26, 2011

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So. Das Jahr ist schon wieder fast zu Ende, ich habe beschlossen, mich in den Mainstream einzureihen und einen Rückblickspost zu schreiben, und jetzt sitze ich hier und kann wie jeden Dezember kaum glauben, dass schon wieder ein Jahr rum ist und wie viel passiert ist…

Das schrecklichste Ereignis: Zweifelsohne der GAU in Fukushima. Unfassbar, unendlich empörend – ohne Worte.

Das positivste Ereignis: Endlich eine realistische Vorstellung davon bekommen, was ich in dem ziemlich wahrscheinlichen Fall, dass es mit dem Bestseller nichts wird, beruflich machen will. Unis gegooglet, mit Lehrern geredet, Pläne geschmiedet.

Das unerwartetste Ereignis: Mit jemandem, von dem ich bis dahin immer gedacht hatte, dass ich nie wirklich etwas mit ihm zu tun haben würde, stundenlang durch Hamburg gelaufen, zusammengearbeitet und als ‘echte Freundin’ bezeichnet worden. (:

Die größten Fails: Mich verlaufen, Dinge verloren, Termine verpasst, Chaos gestiftet, damit Leuten auf die Nerven gegangen.

Die größten Enttäuschungen: Fürs Auslandsjahr abgelehnt worden. Von meinem Jetzt-Zum-Glück-Ex hintergangen, enttäuscht und belogen worden.

Worüber ich mich aufgeregt habe: Die Textilindustrie, Apple, Facebook, Politiker, Zustände, Ungerechtigkeiten und allgemein ziemlich viel.

Worüber ich mich gefreut habe: Über nette Menschen. In der Grünen Jugend, der ich dieses Jahr beigetreten bin – aber auch im Alltag. Und über jeden einzelnen “Atomkraft? Nein Danke!”-Aufkleber.

Auslandsaufenthalte: Holland. Straßburg. Zwei wundervolle wenn auch aus Vulkanbesteigungsgründen anstrengende Wochen in Italien.

Der größte unerfüllt gebliebene materielle Wunsch: Ein Smartphone, das diesen Namen auch verdient – was das Samsung Star definitiv nicht tut.

Das Lied des Jahres: Bei den vielen tollen Künstlern, die ich dieses Jahr kennengelernt habe, schwer zu entscheiden. Habe mich für “Yesterday’s News” von Devlin entschieden (und dann festgestellt, dass ich euch das nicht verlinken kann weil es auf YouTube nur schreckliche Liveversionen gibt):

I’ve been here so long, through the sadness and the blues. But it’s funny how I’m still here when a lot of men are yesterday’s news.

Ansonsten: Umgezogen. Gestritten, gehasst, geweint. Gelacht. Neue Freundschaften und Kontakte geknüpft. Über Sprache, Politik und anderes diskutiert. Livestreams mitverfolgt und bei Wahlen mitgefiebert. Twitterpromis auf Demos getroffen. Praktikum. Gedichte geschrieben. Angefangen, ein Buch zu schreiben – mal wieder. Fast 140 neue Follower auf Twitter. Mir die Haare um einiges kürzer schneiden lassen. Nachts um drei Lasagne gegessen. Singend durch die Stadt gelaufen. Glücklich geworden, irgendwie.❤

Pläne für 2012: Big Miracle gucken. Kirchenaustritt. Den Realschulabschluss und das Latinum machen. Nach Stuttgart fahren. Meinen Nebenjob wieder aufnehmen und einen zweiten anfangen. Ansonsten natürlich alles besser machen als bisher. Und den Weltuntergang überleben – diesmal ist er es nämlich wirklich und ganz sicher!!1!

Posted in: Alltagszeugs