Kuchen!

Posted on March 22, 2012

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Nach wochenlanger Stille auf diesem Blog muss ich mich nun doch mal wieder melden. Und zwar möchte ich heute das Rezept meines Lieblingskuchens mit euch teilen. Da der verehrte Herr Arschhaarzopf seine Twitterfollower allesamt in die Käsekuchensucht geführt hat, passt es ganz gut, dass mein Lieblingskuchen genau ein solcher ist. Allerdings geht es noch besser als so ein normaler Käsekuchen, und zwar Schokoladen-Käsekuchen. Erzählt mir jetzt nicht, dass ihr keine Schokolade mögt! Neun von zehn Leuten lieben Schokolade, der zehnte lügt! Oder so.

Kommen wir also zur Sache. Dem Kuchenrezept.

Zutaten:

Für den Boden: 200g Vollkornekse mit Schokoladenüberzug; 4 Esslöffel zerlassene Butter; 2 Esslöffel ungesüßtes Kakaopulver.

Für die Füllung: 250g grob zerkleinerte Halbbitterschokolade; 450g Doppelrahmfrischkäse; 280g Mascarpone; 2 Teelöffel Vanille-Essenz; 200g extrafeiner Zucker; 2 Eier aus Freilandhaltung

Für den Pekannussbelag (den ich grundsätzlich weglasse): 150g Pekannusshälften; 2 Esslöffel Zucker; 50g grob zerkleinerte Halbbitterschokolade.

Ihr seht schon, ein Diätkuchen wird das nicht. Braucht es aber auch nicht. Ich gucke dann hinterher einfach wie immer nicht “Germany’s Next Topmodel” und brauche dementsprechend auch kein schlechtes Gewissen zu haben.

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Die Vollkornkekse in der Küchenmaschine zerkleinern. Die zerlassene Butter und das Kakaopulver untermischen und die Masse in eine Springform (24cm Durchmesser) füllen. Mit der Rückseite eines Löffels flach drücken, sodass ein kompakter, glatter Boden entsteht. Den Kuchenboden 10 Minuten im Ofen backen, herausnehmen und abkühlen lassen. Die Ofentemperatur auf 16o°C (Umluft 140°C) reduzieren.

2. Die Schokolade für die Füllung in einer hitzebeständigen Schüssel im heißen Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Den Frischkäse mit dem Mascarpone cremig rühren und dabei nach und nach die Vanille-Essenz, den Zucker und die beiden Eier hinzufügen. Die Hälfte der Füllung zu einer glatten Masse vermischen. Diese ist deutlich dicker als die helle Füllung. Die Schokoladenmasse mit einem Löffel in Häufchen locker vermischen. Im Ofen 30-40 Minuten backen, bis die Füllung gerade fest ist. Beim Herausnehmen wackelt sie noch leicht, wird im Kühlschrank jedoch fest.

3. Den Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Für mindestens 3 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Inzwischen die Pekannüsse in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett rösten. Den Zucker darüber streuen und so lange rühren, bis die Nüsse gebräunt sind und der Zucker karamellisiert ist. Abkühlen lassen.

4. Den Kuchenrand mit einem Messer von der Form lösen und den Kuchen samt dem Formboden auf eine große Servierplatte setzen. Die Schokolade für den Belag schmelzen. Die kandierten Pekannüsse über den Kuchen streuen und mit der geschmolzenen Schokolade beträufeln, sodass die Nüsse auf der Oberfläche zusammengehalten werden. Den Kuchen im Kühlschrank kalt stellen. Vor dem servieren Raumtemperatur annehmen lassen. Ein scharfes Messer in heißes Wasser tauchen, trockentupfen und den Kuchen zügig in Tortenstücke schneiden.

Ach, der letzte Schritt geht auch einfacher. Aber was soll’s. Allerdings Achtung: Die Schokoladengier ist da meistens größter als der Magen; trotzdem sollte man von dem Kuchen nicht zu viel auf einmal essen. Behauptet jedenfalls meine Mutter.

Da ich meine Position als Bloggerin und Unsinntwitterin ungern aufgeben möchte, sei noch gesagt, dass ich das Rezept dem Buch “Vegetarisch kochen für Gäste – Die 76 besten Rezepte” von Celia Brooks Brown entnommen habe.

Und jetzt: Auf in die Küche, dann in bester Twittermanier Fotos schießen und posten, und dann lasst’s euch schmecken!

Posted in: Alltagszeugs